Maskenmann Sigurd Haugen ist beim TSV 1860 München zurück. Und beim dritten Remis der «Löwen» in Serie in der 3. Fußball-Liga konnte man beobachten, wie wichtig der seit Mitte Dezember verletzt fehlende Stürmer für die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski ist.
«Man hat gesehen, dass er uns guttut und diese gefährlichen Momente hat. Er hat auch einmal fast selbst abgeschlossen. Dann diese Situation, wo er durch ist. Das sind die Momente, die uns guttun», sagte Kauczinski nach dem 2:2 (1:1) gegen Alemannia Aachen vor eigenem Publikum über den Norweger.
Noch kein Torjubel mit Maske
Haugen, mit sieben Treffern der beste Torschütze der Münchner, saß nach seinem Kieferbruch zunächst auf der Bank. Kauczinski brachte den 28-Jährigen, der zum Schutz mit einer speziell für ihn gemachten Gesichtsmaske spielt, dann in der 72. Minute. Und Haugen hatte seine Momente, in der hitzigen Endphase konnte er das Spiel aber nicht mehr zugunsten der «Löwen» drehen.
«Es hat sich gut angefühlt. Ich wollte unbedingt das Tor schießen und einen schönen Torjubel mit der Maske haben. Aber nicht heute», sagte Haugen, dessen Kieferbruch erst in einigen Wochen ganz verheilt sein soll.
«Wir haben nicht mehr verdient»
Der TSV geriet gegen Aachen durch Lars Gindorf (18. Minute/Foulelfmeter) in Rückstand, ehe Philipp Maier (22.) nur wenig später ausglich. Sein Teamkollege Thore Jacobsen (54./Foulelfmeter) brachte die Hausherren in Front. Doch Mika Schroers sorgte in der 61. Minute für den Ausgleich.
«Wir haben nicht mehr verdient. Wir hatten Probleme, Aachen zu greifen. Sie haben uns zwischendurch schön durcheinandergewirbelt», sagte Kauczinski. «Wir haben dann einfach viel zu viele Bälle verloren, leichte Bälle verloren, Risiko gespielt, wo man keins muss. Das war dann auch insgesamt nicht gut genug, um zu gewinnen.» Beim VfB Stuttgart II können es die Münchner am kommenden Samstag besser machen.
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