Plötzlich wird es laut auf dem Fußballplatz im kleinen Achenkirch. Manuel Baum stoppt die Einheit des FC Augsburg im Trainingslager in Tirol, brüllt über den Platz, gestikuliert wild und erklärt, was ihm nicht gefällt. Gleich neben der Sportanlage werkelt eine Frau an einem Hang in ihrem Gärtchen herum. Etwas im Hintergrund grasen drei Kühe neben einer Kapelle.
Irgendwie passt die Szene zum FC Augsburg und dessen Ambitionen für die neue Saison. Die bayerischen Schwaben sind ja der eher unscheinbare, etwas idyllische, für manche vielleicht langweilige Verein der Fußball-Bundesliga. Dabei möchten sie auffallen. Im vorigen Jahr hat das mit Trainer Sandro Wagner nur kurz in den Medien und der Öffentlichkeit, nicht aber auf dem Feld geklappt.