Es war nur eine kleine Szene. Sie sagte dann aber doch einiges über den Spieler Michael Gregoritsch aus. Der österreichische Nationalspieler des FC Augsburg wurde an seiner alten Wirkungsstätte beim Hamburger SV kurz vor der Pause nach einem Zweikampf von Hamburgs Fabio Vieira vermeintlich gefoult. Auf Nachfrage von Schiedsrichter Deniz Aytekin stellte Gregorisch beim 1:1 (1:0) aber klar: Es war kein Vergehen des Portugiesen.
«Das war ganz großes Kino», sagte Aytekin, der seine letzte Saison als Profireferee bestreitet. «Viele sagen, im Fußball gibt es keinen Respekt und keine Fairness und keine Menschlichkeit. Das war ein Musterbeispiel für gegenseitige Wertschätzung.»