Eine radikale Kurskorrektur hat Sandro Wagner nach der 0:6-Abreibung für den DFB-Pokal keineswegs im Kopf. «Es gibt Spiele, die sind toll, und Spiele, die sind scheiße», sagte der Trainer des FC Augsburg. «Du veränderst nicht immer alles, die ganze Herangehensweise. Wenn du gewinnst, bist du nicht der König oder der coolste, und wenn du verlierst, bist du nicht der blödeste.»
Wechsel im Tor
Für das Zweitrunden-Spiel im Cup-Wettbewerb am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) gegen den VfL Bochum nimmt der FCA-Coach aber eine wesentliche Veränderung in der Aufstellung vor. Nach seinen sechs Gegentreffern bei der höchsten Bundesliga-Heimniederlage gegen RB Leipzig sitzt Keeper Finn Dahmen auf der Bank, Nediljko Labrovic steht dafür im Tor.
«Das hat nichts mit dem vergangenen Spiel zu tun, das stand schon vor einigen Wochen für uns fest», sagte Wagner. Es sei Anerkennung für die Leistungen des Reservetorhüters.