Der künftige Audi-Werksfahrer Nico Hülkenberg (36) ist über das Personalbeben beim deutschen Formel-1-Projekt persönlich von Audi-Boss Gernot Döllner informiert worden. Hülkenberg sprach vor dem Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps von einem «unerwarteten Wechsel» bei seinem neuen Rennstall, der gleich zwei Funktionäre aus der Führungsebene ausgetauscht hat. Döllner habe ihn aber persönlich am Tag der Veröffentlichung in Kenntnis gesetzt. So eine Entscheidung würde auch zeigen, dass der Vorstandsboss «sehr involviert» und «tatkräftig» sei.
Audi hatte am Dienstag die Trennung von Andreas Seidl, dem bisherigen Geschäftsführer des künftigen Audi-Werksteams, und Oliver Hoffmann, der zuletzt Generalbevollmächtigter für das Formel-1-Projekt war, bekanntgegeben. «Natürlich waren sie maßgebend, das waren die beiden, mit denen wir den Deal gemacht haben», räumte Hülkenberg ein. Große Projekte wie dieses würden aber nicht nur von zwei Personen abhängig sein. «In der Formel 1 ist irgendwie jeder austauschbar.»