Bayern verzeichnet Wanderungsgewinn: 8.439 mehr Zuzüge aus dem übrigen Bundesgebiet
Bayern bleibt attraktiv für Menschen aus anderen Bundesländern. Im vergangenen Jahr seien 8.439 Menschen mehr aus dem restlichen Bundesgebiet in den Freistaat gezogen, als von Bayern in andere Regionen Deutschlands gezogen sind, teilte das Statistische Landesamt in Fürth mit. Damit liegt der Zuwachs über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Allerdings: Im Jahr 2024 hatte der Wanderungsgewinn Bayerns noch um 11,5 Prozent höher gelegen. Ein besonders hoher Anteil der Zuwanderer kommt aus den Nachbar-Bundesländern Baden-Württemberg (32 Prozent) und Hessen (25 Prozent). Und es sind vor allem Menschen in der Altersgruppe bis 30 Jahre, die es in den Freistaat zieht. In die Länder Sachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein sowie Mecklenburg-Vorpommern sind im vergangenen der Statistik zufolge Jahr mehr Menschen aus Bayern gezogen als von dort in den Süden kamen. Insgesamt ist die Bevölkerung in Bayern im vergangenen Jahr wie auch im ersten Halbjahr 2025 geschrumpft. Das wird vor allem mit einem Geburtendefizit gegenüber der Sterberate begründet - es werden weniger Säuglinge geboren, als ältere Menschen sterben. Hinzu kommt, dass der Zuzug aus dem Ausland deutlich schwächer geworden ist. Im ersten Halbjahr 2026 lebten insgesamt 13,23 Millionen Menschen in Bayern. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten