In Bayern ist die Zahl der Menschen, die staatliche Hilfe in besonderen Lebenslagen bekommen, binnen Jahresfrist um fast fünf Prozent gestiegen. Zum Jahresende 2024 erhielten knapp 60.000 Menschen diese Sozialhilfeleistung, die unabhängig von den existenzsichernden Leistungennach dem Sozialgesetzbuch gewährt werden. Dies waren 4,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Landesamt für Statistik in Schweinfurt mitteilte.
Mit mehr als zwei Dritteln (41.670 Fälle) machten den größten Anteil die Hilfen zur Pflege aus, die um 5,8 Prozent zulegten. Weitere 17.665 Menschen erhielten Unterstützung zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten oder in anderen Lebenslagen, 660 Hilfen zur Gesundheit. Insgesamt wurden knapp 63 Prozent der Hilfen in Einrichtungen erbracht, das ist ein Plus von 5,4 Prozent.