Draußen knallt es stundenlang alle paar Sekunden, der Hund verkriecht sich zitternd und hechelnd unter dem Tisch. Mit seinem empfindlichen Gehör steht der Vierbeiner Todesängste aus - solche Szenen erleben viele Tierbesitzer in Deutschland rund um den Jahreswechsel. Manche müssen ihren panischen Liebling sogar mit Medikamenten vom Tierarzt ruhigstellen, um Hund oder auch Katze die schlimmste Zeit zu erleichtern.
Immer häufiger wird deswegen inzwischen über Böllerverbote oder zumindest Einschränkungen beim Feuerwerk diskutiert. Neben dem Tierschutz sind dabei auch die Umweltbelastung sowie die Sicherheit Argumente. Im schwäbischen Dinkelscherben (Landkreis Augsburg) will beispielsweise nun der Jugendclub mit einer Initiative einen neuen Umgang mit Silvesterfeuerwerk erreichen. Befürworter verweisen hingegen auf die lange Tradition und möchten sich das Böllern nicht vermiesen lassen.
Einige Sichtweisen zu dem umstrittenen Thema: