Bayerns Industrie bleibt in der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten gefangen: Im ersten Quartal sind die bayerischen Exporte erneut gesunken, wie das Landesamt für Statistik mitteilte. Der Wert der bayerischen Ausfuhren von Anfang Januar bis Ende März belief sich demnach noch auf 56,5 Milliarden Euro, 2,6 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten 2024. Auch die Einfuhren gingen in ähnlichem Umfang zurück, um 2,7 Prozent auf 55,2 Milliarden Euro. Im März gab es allerdings sowohl bei den Aus- als auch den Einfuhren leichte Zuwächse.
Einfuhren aus China steigen gegen den Trend
An der Importstatistik ist vor allem auffällig, dass ungeachtet des allgemeinen Rückgangs die Einfuhren aus China um 3,5 Prozent auf knapp 7,9 Milliarden Euro kräftig zunahmen. Im Vergleich zu früheren Jahren ist im Chinageschäft ein großes Defizit entstanden: Die bayerischen Exporte in die Volksrepublik betrugen lediglich 3 Milliarden Euro.
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