Mit einer Gedenkfeier erinnert die Israelitische Kultusgemeinde Straubing-Niederbayern an ihren ersten jüdischen Gottesdienst nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Synagoge war als eines der wenigen jüdischen Gotteshäuser von den Nationalsozialisten nicht zerstört - aber geschändet - worden. Am 18. Mai um 14 Uhr lädt die jüdische Gemeinde in Straubing zu einer Gedenkfeier ein. Juden und Nicht-Juden sind willkommen.
Anna Zisler, Vorsitzende der Israelitische Kultusgemeinde Straubing-Niederbayern, wünscht sich, dass wie damals etwa 700 Teilnehmer zusammenkommen. Auch Mitglieder der jüdischen Gemeinden in Regensburg, Bayreuth, Augsburg und Nürnberg hätten sich angekündigt.