Fundierte Poker Strategien im Turnier entscheiden darüber, wie erfolgreich Spieler moderne MTTs (Multi Table Tournaments) bestreiten. Während viele Einsteiger zunächst nur Starthände betrachten, basiert eine effektive Herangehensweise auf 3 zentralen Säulen: ICM, Bubble Play und präzisen Push-or-Fold-Entscheidungen. Jede dieser Komponenten beeinflusst, wie Chips in reale Turnier Equity umgewandelt werden. Genau hier unterscheidet sich eine Poker Turnier Strategie klar von allgemeinen Konzepten der Poker Strategie. ChipEV (Expected Value) und der tatsächliche Wert eines Stacks entwickeln sich im Turnierverlauf unterschiedlich.
Spieler müssen Strategien im Turnier anpassen, Risiken bewerten und ihre Turnier Taktik stetig verändern. Gerade Poker Strategie Anfänger profitieren davon, früh zu verstehen, wie stark sich Chips und Equity im Turnier unterscheiden. Wer die Strategie Poker ganzheitlich betrachtet, erkennt schnell, wie wichtig flexible Anpassungen an Position, Gegnertypen und Stack Größen sind. Viele Inhalte überschneiden sich mit Online Poker Strategien, doch Turnierformate verlangen zusätzliche Anpassungen. Die Grundlagen und vertiefende Inhalte finden Leser bei CasinoAllianz.
Was ist der Unterschied zwischen Cash Game- und Turnierstrategie?

Je weiter das Turnier läuft, desto höher der Druck und die strategischen Anforderungen. / Foto: Jonathan Borba auf pexels.com
Die Unterschiede zwischen Cash Game und Turnierpoker prägen jede Entscheidung am Tisch. Während im Cash Game Chips einen konstanten Wert besitzen, verändert sich ihre Bedeutung im Turnier fortlaufend durch Payout Strukturen und Eliminationsdruck. Spieler müssen deshalb stärker auf Überleben, Stacktiefe und Risiko achten.
Eine gute Strategie berücksichtigt dieses veränderte Umfeld und passt Handselektionen, Aggressionsmuster und Positionsnutzung an. Die beste Poker Strategie im Turnier setzt auf kontrollierte Risiken, da Bustouts unmittelbare Folgen haben. Auch die Poker Taktik unterscheidet sich deutlich, weil steigende Blinds im Turnier Entscheidungen erzwingen und Stack Größen die optimale Spielweise bestimmen.
Cash Game vs MTT – Hauptunterschiede:
| Faktor | Cash Game | Turnier |
|---|---|---|
| Chip Value | Konstant | Variabel (ICM) |
| Risiko | Niedriger | Hoch durch Bustout |
| Strategie | Postfloporientiert | Preflop und Stacksize orientiert |
Diese Grundlagen helfen Spielern, typische Fehler zu vermeiden, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Bedeutung von Stack Dynamik besser einzuordnen.
ICM (Independent Chip Model) einfach erklärt

Short Stacks, Big Stacks – Entscheidungen formen den Turnierverlauf. / Foto: cottonbro studio auf pexels.com
Das Independent Chip Model beschreibt, wie Turnierchips in realistische Auszahlungsanteile umgerechnet werden. Während Chips im Cash Game einen festen Wert besitzen, verändert sich ihr Wert im Turnierverlauf stark, besonders in späten Phasen. Genau hier zeigt ICM Poker, warum ein zusätzlicher Chip weniger wert sein kann als der Verlust desselben Chips. ICM erklärt somit den Unterschied zwischen ChipEV und RealEV und zeigt, wie Turnier Equity durch Payout-Strukturen bestimmt wird.
Eine einfache ICM Erklärung zeigt dies: Ein mittelgroßer Stack sollte oft vorsichtiger agieren, weil das Risiko, vor kleineren Stacks auszuscheiden, die eigene Equity senkt. Gleichzeitig kann ein großer Stack Druck ausüben, da Gegner aufgrund ihrer ICM-Situation weniger callen. Solche Anpassungen bilden einen zentralen Bestandteil jeder ICM Strategie. Auch am Final Table beeinflussen ICM und Stack Größe, wann aggressive oder passive Linien sinnvoll sind.
ICM hat jedoch Grenzen. Es berücksichtigt keine zukünftigen Spielstärken, keine Position und keine dynamischen Faktoren während einer Hand. Trotzdem bleibt das Independent Chip Model im Poker eines der wichtigsten Werkzeuge für Turnierspieler. Es erklärt, wie Entscheidungen ihren realen Geldwert verändern.
Wie funktioniert ICM?
ICM wirkt auf den ersten Blick abstrakt, lässt sich jedoch gut mit einem einfachen Beispiel erklären. Stellen wir uns eine kleine Pokerrunde mit 3 Spielern vor. Die Auszahlungsstruktur lautet: 50% für Platz 1, 30% für Platz 2, 20% für Platz 3.
Die Stacks sehen so aus:
| Spieler | Stack | ICM Equity |
|---|---|---|
| A | 5.000 | Ca. 45% |
| B | 3.000 | Ca. 33% |
| C | 2.000 | Ca. 22% |
Obwohl Spieler A genau die Hälfte aller Chips besitzt, liegt seine Gewinnbeteiligung unter 50%. Der Grund: Er kann zwar viel gewinnen, aber im schlimmsten Fall auf Platz 3 zurückfallen. Für C gilt das Gegenteil: Sein kleiner Stack begrenzt zwar die Gewinnchancen, schützt aber ein wenig vor großen Verlusten.
Die ICM-Berechnung lässt sich grob so beschreiben:
- Bestimme für jede mögliche Reihenfolge der Plätze die Gewinnanteile.
- Berechne die Wahrscheinlichkeit jeder Reihenfolge anhand der Stacks.
- Gewichte die Auszahlungen mit diesen Wahrscheinlichkeiten und addiere sie.
Das Ergebnis zeigt, wie viel Geldanteil jeder Stack ungefähr wert ist und warum ein verlorener Chip oft schmerzhafter ist als ein gewonnener Chip Nutzen bringt.
Häufige Fehler im ICM (und wie man sie vermeidet)
Viele typische ICM Fehler entstehen, weil Spieler den tatsächlichen Geldwert ihrer Chips falsch einschätzen. Besonders in späten Turnier Phasen führt das zu unnötigen Bustouts oder verpassten Gewinnsteigerungen. Eine solide ICM Strategie hilft, diese Risiken zu reduzieren und klarere Entscheidungen zu treffen.
Gezielte Poker Strategie Tipps erleichtern es, diese Fehler früh zu erkennen und sicherer zu spielen:
- Zu loose callen: Spieler unterschätzen oft den Risikoaufschlag. Korrektur: Engere Calling-Ranges wählen, besonders gegen größere Stacks.
- Kleine Edges überbewerten: Ein minimaler Vorteil im ChipEV rechtfertigt nicht immer ein riskantes Spiel. Korrektur: Entscheidung am RealEV ausrichten und Turnier Equity priorisieren.
- Short Stacks falsch einschätzen: Mittelgroße Stacks unterschätzen, dass ein Bustout schwerer wiegt als ein kleiner Gewinn. Korrektur: Gegen Short Stacks vorsichtiger agieren, große Stacks seltener herausfordern.
- Drucksituationen ignorieren: Spieler beachten nicht, wie sehr andere Stacks unter Bubble- oder Final Table Druck stehen. Korrektur: Gegnerische ICM-Lage analysieren und gezielt darauf reagieren.
Bubble Spiel: Die Kunst der Bubble Phase in Turnieren

Stackgrößen bestimmen Strategie und Risikobereitschaft. / Foto: Nancho auf pexels.com
Die Bubble Phase bezeichnet den Moment eines Turniers, in dem nur noch wenige Spieler ausscheiden müssen, bevor alle übrigen ins Geld kommen. Diese Payout Bubble erzeugt starken Druck, weil ein Bustout kurz vor der Auszahlung besonders teuer ist. Viele Spieler reagieren darauf, indem sie ihre Ranges verengen und Risiken vermeiden. Genau an dieser Stelle setzt eine wirkungsvolle Bubble Poker Strategie an.
Stack Größen bestimmen das Verhalten an der Turnier-Bubble maßgeblich. Große Stacks üben Bubble Pressure aus und können aktiv stealen, weil ihre Gegner seltener callen. Mittlere Stacks müssen vorsichtig bleiben, da ein Bustout vor kleineren Stacks ihre Equity stark reduziert. Kleine Stacks stehen unter dem größten Druck, sollten aber dennoch gute Push-Gelegenheiten nicht verpassen. Bubble Play in MTTs erfordert daher ständige Anpassung an Dynamik und Gegnertypen.
Gegen passive Gegner funktioniert aggressives Stealen besonders gut, da sie kaum riskieren wollen. Aggressive Spieler hingegen versuchen, selbst Druck auszuüben.Eine durchdachte Bubble Phase Strategie verbessert jede Poker Turnier Strategie, weil sie dort Chips gewinnt, wo Gegner am meisten Fehler machen. Poker Turniere in Deutschland zeigen, dass die Bubble Phase ein entscheidender Moment ist.
Wie die Stapel Größe das Bubble Play beeinflusst
Stack Größen bestimmen an der Bubble, wie Spieler ihre Entscheidungen anpassen. In Online Poker Turnieren zeigt sich dieser Effekt besonders deutlich, weil viele Spieler an der Bubble sehr zurückhaltend werden. Short Stacks müssen ums Überleben kämpfen und wählen daher meist klare Push-or-Fold-Entscheidungen. Ihr Ziel ist es, nicht vor größeren Stacks auszuscheiden und gleichzeitig profitable Spots zu nutzen.
Medium Stacks befinden sich in einer heiklen Lage: Sie haben genug Chips für Druck, aber ein Bustout vor kleineren Stacks wäre besonders teuer. Deshalb spielen sie kontrollierter und vermeiden Grenzsituationen. Big Stacks profitieren am stärksten von der Bubble, weil sie Gegner unter maximalem Druck setzen können. Viele Spieler möchten die Auszahlung erreichen und reagieren darauf mit übermäßigem Tight Play. Big Stacks nutzen diese Passivität, um Chips ohne Showdown zu sammeln.
Bubble Play nach Stack Größe:
| Stack | Ziel | Spielweise |
|---|---|---|
| Short | Überleben | Enges Push/Fold |
| Medium | Balance | Weniger riskante Spots |
| Big | Druck ausüben | Aggressiv stealen |
Exploits an der Bubble gegen verschiedene Gegnertypen
An der Bubble lohnt es sich besonders, die eigene Strategie an unterschiedliche Gegnertypen anzupassen. Jeder Spielertyp reagiert anders auf Drucksituationen, wodurch klare Exploits entstehen. Spieler mit sehr tighter Spielweise – konservative Spieler – möchten unbedingt ins Geld kommen und vermeiden Risiken. Gegen sie funktioniert konsequente Bubble Aggression, da sie nur selten zurückspielen.
Maniacs hingegen erhöhen oft ohne Rücksicht auf die Bubble Phase. Hier ist kontrolliertes Laddering sinnvoll. Statt sie leichtfertig zu konfrontieren, warten Spieler starke Hände ab und lassen sie Fehler machen. Freizeitspieler reagieren häufig unsicher auf steigenden Druck. Gegen sie sind einfache Steals und klare Continuation Bets effektiv, solange sie nicht plötzlich überraschend callfreudig werden.
Stammspieler passen ihre Entscheidungen meist korrekt an und erkennen Drucksituationen zuverlässig. Gegen sie ist ein ausgewogener Ansatz sinnvoll, der weder übermäßig aggressiv noch zu zurückhaltend ist. Kleine Anpassungen in Position und Timing reichen oft aus, um Fehler zu provozieren, ohne selbst unnötige Risiken einzugehen.
Push-or-Fold-Strategie: Richtiges Spielen mit kleinen Stacks

Turnierchips werden zu echtem Geld – das Ziel jeder erfolgreichen Pokerstrategie. / Foto: cottonbro studio auf Pexels.com
Die Push-or-Fold-Strategie bildet das Fundament jeder Short Stack Spielweise im Turnier. Sie ist damit ein Kernbestandteil der Poker Strategie Turnier. Sobald die eigene Stacktiefe unter etwa 15 Big Blinds fällt, werden klassische Raises zunehmend unprofitabel. Stattdessen konzentriert sich eine klare Push or Fold Strategie darauf, entweder direkt All-in zu gehen oder die Hand vollständig aufzugeben. Auch in einem Poker Turnier online entstehen oft kleine Stacks, daher braucht man klare Push-or-Fold-Entscheidungen.
Modelle wie Push Fold Poker oder das bekannte Push Fold Chart zeigen, welche Hände sich abhängig von Stacktiefe und Position für ein All-in eignen. Ein wichtiges Konzept ist die Nash Push Fold Orientierung. Sie liefert theoretisch ausgeglichene Ranges, bei denen weder zu viele noch zu wenige Hände gepusht werden. Gegen sehr tight spielende Gegner können etwas weitere Pushes profitabel sein, da sie seltener callen. Gegen spielstarke oder besonders loose Gegner empfiehlt es sich hingegen, die eigenen Ranges enger zu gestalten.
Eine solide Short Stack Strategie berücksichtigt zusätzlich die Dynamik des Tisches. Hohe Blinds und Antes erhöhen den Wert eines erfolgreichen Steal-Versuchs, während aggressive Spieler hinter einem das Risiko vergrößern. Entscheidend ist daher, jede Push-Entscheidung auf Stack Größen, Gegnertendenzen und Turnier Phase abzustimmen.
Je nach Stapeltiefe push oder fold (10bb, 15bb, 20bb)
Die optimale Short Stack Entscheidung hängt stark von der eigenen Stacktiefe ab. Mit etwa 20 Big Blinds stehen noch genügend Chips zur Verfügung, um kleinere Raises zu nutzen und nur ausgewählte Hände zu pushen. Die Ranges bleiben relativ eng, weil ein unnötiger Shove zu viel Risiko erzeugt. Bei rund 15 Big Blinds verändert sich die Situation. Hier wird ein Mix aus kleinen Raises und ausgewählten Pushes sinnvoll, während Calls deutlich tighter werden. Sinkt die eigene Stacktiefe auf etwa 10 Big Blinds, beginnt das reine Push/Fold Spiel. Komplexe Postflop-Linien verlieren an Bedeutung, und klare Push-Entscheidungen auf Basis vereinfachter, Nash-orientierter Ranges dominieren.
Die wichtigsten Orientierungspunkte:
| Stacktiefe | Typisches Spiel | Empfehlung |
|---|---|---|
| 20bb | Raise/Fold möglich | Weniger Shoves |
| 15bb | Mix aus Raise/Shove | Tighte Calls |
| 10bb | Reines Push/Fold | Nash-basierte Ranges |
Nash-Bereiche vs. ausbeuterische Anpassungen
Nash-Equilibrium-Tabellen liefern eine theoretisch ausgeglichene Grundlage für Push-or-Fold-Entscheidungen. Diese Ranges sind so konstruiert, dass weder zu viel noch zu wenig Aggression entsteht. Sie eignen sich besonders in Situationen, in denen wenig Informationen über die Gegner vorliegen. In der Praxis funktionieren solche Shove Ranges Poker jedoch am besten als Ausgangspunkt, denn Turnier Gegner spielen selten exakt nach dem Nash Equilibrium. Deshalb lohnt es sich, die eigenen Entscheidungen flexibel anzupassen.
Gegen sehr tight spielende Gegner können Pushes mit etwas weiteren Händen profitabel sein, weil ihre Calling-Ranges zu eng bleiben. Ein Beispiel: Wenn ein Spieler im Blind nur selten callt, wird ein marginaler Push zu einem klaren Gewinn, da die Fold Equity steigt. Gegen besonders loose Gegner ist der umgekehrte Ansatz sinnvoll. Hier sollten die eigenen Shoves selektiver erfolgen, um teure Calls mit schwächeren Händen zu vermeiden. Auch Tisch Dynamik und Turnier Phase beeinflussen Anpassungen. Steigen Blinds und Antes stark, erhöht sich der Wert eines erfolgreichen Steals.
Zusammenspiel zwischen ICM, Bubble Spiel und Push/Fold
ICM, Bubble Play und Push-or-Fold greifen in Turnieren direkt ineinander. Jede Entscheidung hängt davon ab, wie sich Chipwert, Risiko und Stack Dynamiken gegenseitig beeinflussen. Eine solide Poker Turnier Strategie berücksichtigt deshalb nicht nur mathematische Push-or-Fold-Ranges, sondern auch den realen Geldwert eines Bustouts. Besonders an der Bubble entsteht hoher Druck, weil ein frühzeitiges Ausscheiden deutlich teurer ist als ein kleiner Gewinn durch zusätzliche Chips.
Genau hier wirkt die ICM Strategie stärker als jede rein rechnerische Betrachtung. Ein typisches Szenario zeigt das Zusammenspiel deutlich: Ein Short Stack mit etwa 10 Big Blinds steht am Rand der Bubble und erwägt einen Shove. Die Push/Fold-Mathematik spricht dafür, weil die Hand innerhalb der Range liegt. Doch wenn mehrere Spieler noch weniger Chips haben, verändert ICM die Lage. Ein Bustout wäre kostspieliger als der Wert zusätzlicher Chips. Gleichzeitig beeinflusst das Bubble Play die Reaktionen der Gegner.
Trotzdem kann ein Shove unvorteilhaft sein, wenn das Risiko den potenziellen Nutzen übersteigt. Deshalb müssen Spieler sowohl ICM Druck als auch Push Fold Poker Prinzipien abwägen. Nur durch diese Verbindung entstehen fundierte Entscheidungen in kritischen Turnier Phasen.
Beispiel Hand – Entscheidung an der Blase bei ICM Druck
Stellen wir uns ein Turnier kurz vor Erreichen der Auszahlung vor. 4 Spieler sind noch dabei, 2 kommen ins Geld. Man sitzt im Small Blind mit 9 Big Blinds und hält KTs suited. Der Big Blind deckt den Stack ab, ein Spieler am Button hat nur 4 Big Blinds. Rein nach Push-or-Fold-Logik wäre KTs suited ein solider Shove, da die Hand gut genug abschneidet und die Fold Equity attraktiv ist. Doch ICM verändert die Situation spürbar.
Wenn man jetzt pusht und verliert, scheidet man vor dem Short Stack aus und verschenkt realen Geldwert. Gleichzeitig callt der Big Blind aufgrund des Bubble Drucks etwas tighter, was den Shove attraktiver wirken lässt. Trotzdem bleibt das Risiko hoch, weil der mögliche Verlust stärker wiegt als der Chipgewinn.
FAQ zur Turnierstrategie
1. Was ist ICM im Poker?
ICM bewertet Turnierchips nach ihrem tatsächlichen Geldwert. Es zeigt, wie stark ein Bustout die erwartete Auszahlung senkt und warum Entscheidungen nicht allein auf der Chipmenge basieren sollten.
2. Wie funktioniert Bubble Play?
Bubble Play beschreibt das Spiel kurz vor der Auszahlung. Da viele Spieler Risiken vermeiden, entstehen profitable Steal-Möglichkeiten. Gleichzeitig steigt der Wert des Überlebens gegenüber marginalen Gewinnen.
3. Was ist Push or Fold?
Push-or-Fold bezeichnet eine vereinfachte Entscheidungsstrategie für kleine Stacks. Spieler gehen entweder direkt All-in oder passen, um komplizierte Postflop-Situationen zu vermeiden.
4. Wie spielt man Short Stack im Turnier?
Short Stacks nutzen klare Push-or-Fold-Ranges, orientiert an Position und Gegnertendenzen. Ziel ist es, Drucksituationen auszunutzen und Chips effizient zu sammeln.
5. Wann sollte man aggressiv oder tight sein?
Aggressives Spiel lohnt sich, wenn Fold Equity hoch ist oder Gegner zu passiv reagieren. Tightes Spiel wird wichtiger, wenn ICM Druck steigt oder große Verlustrisiken bestehen.