Angesichts sinkender Asylbewerberzahlen und steigender Abschiebe- und Ausreisezahlen sieht Innenminister Joachim Herrmann (CSU) inzwischen spürbare Entlastungen für Bayerns Kommunen. Zwar brauchte es zum Jahreswechsel immer noch rund 124.500 Unterkunftsplätze - das waren aber 13.500 weniger als ein Jahr zuvor. Das sei eine Entlastung, die direkt vor Ort ankomme, sagte Herrmann bei der Vorstellung einer umfassenden Asyl-Bilanz der Staatsregierung.
Dabei zog er ein durchweg positives Fazit: «Die Asylwende ist in vollem Gange», sagte er. Die Asylzugangszahlen hätten sich halbiert und gingen weiter zurück. Diesen Trend sehe man besonders deutlich seit der weiteren Verstärkung der Grenzkontrollen durch die schwarz-rote Bundesregierung und dem Beginn von Zurückweisungen auch von Asylbewerbern an den deutschen Grenzen. Die Zeit der «naiven Migrationspolitik» sei vorbei.
Die Zahlen, Herrmanns Forderungen und kritische Stimmen im Überblick: