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Mutmaßliche Spionage mit Drohne bei Rüstungsfirma in Bayern: 37-Jähriger in Untersuchungshaft

Die Drohne flog am Mittwochabend am Firmengelände eines deutschen Rüstungsunternehmens. (Symbolbild) / Foto: Jan Woitas/dpa
Die Drohne flog am Mittwochabend am Firmengelände eines deutschen Rüstungsunternehmens. (Symbolbild) / Foto: Jan Woitas/dpa

Ein 37-Jähriger mit moldauischer Staatsbürgerschaft soll bei einer Rüstungsfirma in Bayern mit einer Drohne sicherheitsrelevante Aufnahmen für eine ausländische Stelle gemacht haben. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Wegen mutmaßlicher Spionage mit einer Drohne bei einer Rüstungsfirma sitzt ein 37-Jähriger in Untersuchungshaft. Das Fluggerät sei am Mittwochabend im Bereich des Firmenareals aufgetaucht, teilten die Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft in München mit. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung hätten Polizisten den mutmaßlichen Piloten noch am Abend in der Nähe des Tatorts festgenommen. Um welches Unternehmen es sich handelte, wollte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde nicht sagen.

Der 37-Jährige mit moldauischer Staatsbürgerschaft werde verdächtigt, die Drohne zu der Firma gesteuert zu haben, um sicherheitsrelevante Aufnahmen in Bezug auf die Landesverteidigung zu machen. Das Material habe er «an eine ausländische Stelle oder verbotene Vereinigung» weitergeben wollen. Der Mann sitze inzwischen in Bayern in Untersuchungshaft. Zu Details äußerte sich die Generalstaatsanwaltschaft unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht.

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