Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat am Freitag bei einem Besuch in Belgrad seinen Beistand für einen Beitritt Serbiens in die EU untermauert. Bayern wolle dabei unterstützen, dass Serbien den Weg in die Europäische Union nehme, sagte Söder vor Studierenden in der Universität Belgrad. Die Technische Hochschule Ingolstadt und die serbische Universität unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung. Schon bald solle es zum Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden kommen, sagte der Präsident der Technischen Hochschule, Professor Walter Schober.
«Diese Familie garantiert Freiheit, Sicherheit, Stabilität und die Freiheit von Forschung», sagte Söder mit Blick auf die EU. Anschließend traf er im Palast Serbien, dem früheren jugoslawischen Parlamentsgebäude, zu Gesprächen mit dem serbischen Staatspräsidenten Aleksandar Vucic zusammen. Dabei sollten neben Fragen des EU-Beitritts auch Themen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit sowie die Wiederbelebung einer bayerisch-serbischen Regierungskommission besprochen werden.