Trotz der aktuell alles andere als einfachen Beziehungen zu den USA sieht Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Vereinigten Staaten von Amerika weiterhin als unverzichtbaren Partner an. «Gerade in diesen Zeiten, wo hier so vieles durcheinandergeht, ist es wichtig, Kontakte zu halten. Unser grundsätzliches Ziel ist, jenseits der Verwerfung, die das Großinternationale hat, an lokalen Netzwerken zu arbeiten», sagte der CSU-Chef nach seinem Treffen mit dem republikanischen Gouverneur Henry McMaster in Columbia (South Carolina).
Vier Tage hat Söder in den US-Bundesstaaten Texas und South Carolina verbracht. Mehr als 20 Jahre nach Edmund Stoiber (CSU) habe damit wieder ein bayerischer Ministerpräsident «im wichtigsten Land» «eine Flagge gesetzt», so Söder. Um die Hauptstadt Washington hat er dabei einen großen Bogen gemacht und anders als bei anderen Reisen hat Söder auch keinen Präsidenten oder Staatschef getroffen. Schöne Bilder gab es dennoch. Doch was konkret sind die Lehren aus Söders Reise?