Zum Kampf gegen hybride Kriegsführung und Spionage steht der Polizei in Bayern seit dem 1. April ein Drohnenkompetenz- und Abwehrzentrum (DKAZ) zur Verfügung. Aktuell sind in dem Zentrum in Erding rund 40 Mitarbeiter im Einsatz. Im Plan vorgesehen sind 100 Stellen.
Söder: Im Zweifel sollen Drohnen auch abgeschossen werden
«Neue Herausforderungen erfordern neue Maßnahmen», sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei der offiziellen Eröffnung in Erding. Es gehe darum, die Schlagkraft Bayerns zu verstärken, um schneller reagieren zu können. «Wir sind gut aufgestellt.» Bayern lasse sich nicht einschüchtern. Wenn gefährliche Drohnen erkannt würden, müssten diese im Zweifel auch abgeschossen werden.
Auch Innenminister Joachim Herrmann (CSU) lobte die neue Einrichtung. «Im DKAZ bündeln wir gezielt vorhandene Kompetenzen und verknüpfen modernste Technik mit praxisnaher polizeilicher Einsatzfähigkeit. Dadurch stärken wir die Handlungsfähigkeit Bayerns gegenüber aktuellen und künftigen Drohnenbedrohungen nachhaltig.»