Prozessionen und viele Lichter - in der Fränkischen Schweiz locken rund um Weihnachten ganz besondere Feste Ausflügler und Touristen an.
Worum geht es eigentlich?
Die Feierlichkeiten haben einen religiösen Ursprung und sind bis heute vor allem ein katholisches Fest: Das Brauchtum geht auf das 18. Jahrhundert zurück, als der Bamberger Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (1757-1779) Gebetstage für seine Gemeinden einführte. Jede Pfarrei hat auch heute noch ihren festen Tag, an dem dieses Fest begangen wird. Vielerorts wird der Abschluss der Anbetung am Abend mit einer Prozession gefeiert - ähnlich wie an Fronleichnam wird dabei die Monstranz, das ist ein Schaugefäß für die geweihte Hostie, durch die Straßen getragen.