Noch ist es nicht vollbracht - aber auf dem Weg zur nächsten Kreuzigung geht es voran: Der Bewerbungsfrist um die Spielleitung für die berühmte Passion in Oberammergau endet fast ein Vierteljahr früher als geplant; schon in zwei Monaten soll der Spielleiter für 2030 feststehen. Der Gemeinderat habe den 8. September als Bewerbungsschuss festgelegt, am 16. Oktober wollen die Räte über die Personalie entscheiden, sagte der Oberammergauer Bürgermeister Andreas Rödl der Nachrichtenagentur dpa.
Erstmals in der fast 400-jährigen Geschichte des weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannten Laienspiels gibt es überhaupt ein solches Bewerbungsverfahren. Rund um die Spielleiter-Debatte rumorte es erheblich in dem kleinen Dorf am Fuß der Berge.