Der Bau eines neuen Opernhauses an der von den Nazis erbauten Kongresshalle in Nürnberg macht Fortschritte. Bühne, Orchestergraben und Zuschauerraum sind in dem Rohbau nach gut acht Monaten Bauzeit schon erkennbar. Aktuell wachsen die Außenwände nach und nach in die Höhe. Danach folgt die Deckenkonstruktion. Die Bauarbeiten liegen der Stadt zufolge voll im Zeitplan, voraussichtlich im Frühjahr 2026 könnte Richtfest gefeiert werden.
Das Opernhaus auf dem ehemaligen NS-Reichsparteitagsgelände soll dem Staatstheater als Ersatzspielstätte dienen, solange das historische Opernhaus in der Innenstadt saniert wird. Dieses soll nach Angaben der Stadt 2028 passend zum Beginn der neuen Spielzeit in das neue Quartier ziehen. Dafür entstehen in der Kongresshalle Büros, Werkstätten und Proberäume für die Oper und das Ballett.