Am und rund um den Starnberger See hat das Fünf Seen Filmfestival begonnen. Das Festival unter dem Motto «Realations» soll Filmfans dazu bringen, sich aus ihrer virtuellen Bubble herauszuwagen - ins reale Leben und zu echten Gesprächen über den Film. Eröffnet wurde es mit der französischen Komödie «Jane Austen und das Chaos in meinem Leben».
«Es ist nicht "nice to have"», sagte Festivalleiter Matthias Helwig bei der Eröffnung in Starnberg und betonte die Bedeutung des Films für Demokratie und Gesellschaft. Aber dann müsse auch mehr Unterstützung her: «Wir brauchen eigentlich mehr Geld.» Mit nur einer festen Stelle und einem seit Jahren gleichbleibenden Budget sei ein Festival von dieser Größe kaum mehr zu stemmen.
Bei der inzwischen schon 19. Ausgabe des Filmfestes werden bis zum 16. September 130 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme gezeigt, die meisten davon aus Mitteleuropa. Viele feiern Premiere, sind ausschließlich in Bayern zu sehen oder werden viele Wochen vor ihrem offiziellen Kinostart gezeigt.