Er ist wieder da: Riesenschneemann «Jakob» begrüßt auch in diesem Winter Gäste und Ausflügler im Fichtelgebirge. Freiwillige Helfer haben den XXL-Schneemann in Bischofsgrün im Landkreis Bayreuth gebaut. Knapp über zehn Meter hoch ist er dieses Jahr geworden, wie Wilhelm Zapf von der Tourist-Info Bischofsgrün sagte. Der Schneemann wird traditionell kurz vor Fasching gebaut, am Rosenmontag steigt dann eine große Party - stehen bleiben darf «Jakob», bis Regen oder die Frühlingssonne ihn zum Schmelzen bringen.
Es regnete in den vergangenen Tagen - reicht der Schnee diesmal?
Ja, sagt Wilhelm Zapf von der Tourist-Info Bischofsgrün. «Dieses Jahr ist genug Naturschnee da.» Der Regen der vergangenen Tage sei zwar nicht schön, «aber der Schnee reicht». Zudem werde in den kommenden Tagen Neuschnee vorhergesagt und dürfte noch einmal für Winterstimmung sorgen rund um den Schneemann. Damit «Jakob» nicht eingeschneit wird, kämen Besen zum Einsatz, um ihn wieder freizufegen.
Wie groß ist «Jakob»?
In diesem Jahr kommt der Schneemann auf etwa zehn Meter. Die Höhe hängt immer davon ab, wie viel Schnee zur Verfügung steht und wie das Baumaterial beschaffen ist. In guten Jahren wird «Jakob» durchaus mehr als zwölf Meter groß.
Gibt es inzwischen Konkurrenz?
Ja, die gibt es durchaus. Im Harz beispielsweise haben Betreiber eines Campingplatzes im Januar einen 11,50 Meter hohen Riesenschneemann gebaut - aus immerhin etwa 300 Kubikmetern Schnee und mit selbst gehäkeltem Schal. Berufen haben sie sich dabei auf den XXL-Schneemann aus Bischofsgrün. Deshalb spricht Wilhelm Zapf auch nicht von Konkurrenz. «Das ist eher eine Bestätigung für unsere Idee, und wir finden, das ist eine schöne Geschichte.» Im benachbarten Landkreis Hof haben Freiwillige zudem eine große Schneefrau gebaut.
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