Die Bewerbungsfrist ist um: Bis Sonntagabend konnten Interessenten ihre Bewerbung für die Spielleitung der berühmten Oberammergauer Passion im Jahr 2030 beim Eigenbetrieb Kultur der Gemeinde einreichen. Gefordert waren Anschreiben, Lebenslauf und eventuelle Zeugnisse und Zertifikate.
Keine Auskunft - «Personalangelegenheit»
Wie viele Bewerbungen eingingen, gab die Gemeinde nicht bekannt. «Heute Nacht endete die Bewerbungsfrist für die Spielleitung der Passionsspiele Oberammergau 2030», teilte Werkleiterin Ramona Wegenast lediglich mit. «Da es sich um eine Personalangelegenheit handelt, die verschiedene Gremien durchläuft, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keinerlei Auskunft geben.»
Erstmals in der fast 400-jährigen Geschichte des weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannten Laienspiels gab es überhaupt ein solches Bewerbungsverfahren. Das Gezerre um den Posten hatte in dem kleinen Dorf am Fuß der Berge erheblich für Unruhe gesorgt. In dem Ort, mit ca. 5.000 Einwohnern, kennt man sich - und die möglichen Interessenten.