Die imposante Anlage mit 1000-jähriger Geschichte thront hoch über der Welterbestadt Bamberg - und war doch lange Zeit für Gäste und Einheimische verschlossen. Nun, nach 14 Jahren Generalsanierung, öffnet die Abteikirche des ehemaligen Klosters St. Michael wieder.
Das ist zu sehen
Bekannt ist die frühere Klosterkirche St. Michael vor allem wegen ihres Deckengemäldes: Der «Himmelsgarten», 1617 vollendet, zeigt mehr als 580 Heil-, Nutz- und Zierpflanzen, sowohl aus heimischen Gefilden als auch exotische Gewächse wie Ananas und Granatapfel. Die Darstellung gilt als einzigartig.
Zur Klosteranlage gehören auch der Klosterhof und Gärten. An den Hängen gedeihen seit 2012 auch wieder Weinreben. Die Kirche beherbergt außerdem das Grab des heiliggesprochenen Bischofs Otto von Bamberg (um 1060 bis 1139). Freude über die Wiedereröffnung nach vielen Jahren Schließung dürfte es auch bei vielen Verliebten in Bamberg geben - St. Michael gilt als beliebte Hochzeitskirche.