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Versuchte Tötung - Verdächtiger kommt in U-Haft

Der Verdächtige stellte sich bei der Polizei. (Symbolbild) / Foto: David Inderlied/dpa
Der Verdächtige stellte sich bei der Polizei. (Symbolbild) / Foto: David Inderlied/dpa

Zeugen entdecken einen verletzten Mann an einer Straßenkreuzung in der Landeshauptstadt. Nach mehreren Tagen stellt sich ein Verdächtiger. Nun wurde er dem Haftrichter vorgeführt.

Nach einem versuchten Tötungsdelikt in München hat ein Haftrichter für einen Tatverdächtigen Untersuchungshaft angeordnet. Dem 38-Jährigen wird vorgeworfen, einen 43 Jahre alten Mann bei einer Auseinandersetzung mit «spitzer Gewalteinwirkung» lebensgefährlich verletzt zu haben, wie die Polizei mitteilte. 

Zeugen hatten den Verletzten in der Nacht zum 1. Mai an einer Straßenkreuzung in der Landeshauptstadt entdeckt. Er soll mehrere Wunden erlitten haben. Sanitäter brachten den Mann daraufhin in ein Krankenhaus. Inzwischen bestehe keine Lebensgefahr mehr, hieß es weiter.

38-Jähriger stellt sich selbst

Am Samstag stellte sich der Verdächtige auf einer Polizeidienststelle. Die Beamten nahmen den 38-Jährigen vorläufig fest. Zuvor hatten sie bereits die Bilder von Überwachungskameras ausgewertet und öffentlich mit den Fotos nach dem Mann gesucht. Ob die öffentliche Fahndung der Grund dafür ist, dass sich der Tatverdächtige der Polizei stellte, ist bislang nicht bekannt. 

Das Kommissariat 11 der Kriminalpolizei, das für Tötungsdelikte zuständig ist, hat die Ermittlungen übernommen.

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