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Prozess gegen Eltern nach tödlichem Badeunfall zweier Kinder

Die Eltern stehen wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht in Schweinfurt. (Archivbild) / Foto: Daniel Vogl/dpa
Die Eltern stehen wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht in Schweinfurt. (Archivbild) / Foto: Daniel Vogl/dpa

Zwei Mädchen baden in einem See in Schweinfurt und ertrinken. Die Eltern stehen nun vor Gericht. Haben sie gut genug aufgepasst?

Gut zehn Monate nach einem tödlichen Badeunfall von zwei Schwestern in Unterfranken beginnt am Freitag (9.00 Uhr) ein Prozess gegen die Eltern vor dem Amtsgericht Schweinfurt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung durch Verletzung der Aufsichtspflicht vor. Die 33 und 39 Jahre alten Angeklagten hätten sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. 

Die Obduktion der sechs und sieben Jahre alten Mädchen hatte nach dem Unfall am 14. August 2025 ergeben, dass sie ertrunken waren. Die Kinder sollen mindestens zehn Minuten unter Wasser gewesen sein. 

Mädchen waren Nichtschwimmer

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Eltern mindestens 15 Minuten lang am See nicht auf die Schwestern aufgepasst hatten, obwohl die Mädchen nicht schwimmen konnten. Badegäste hatten die Kinder leblos im Wasser entdeckt und ans Ufer geholt. 

Beide Kinder wurden reanimiert und in Kliniken gebracht. Einen Tag später starb die Siebenjährige, tags darauf ihre sechsjährige Schwester.

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