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Nach Massen-Auseinandersetzung: Verdächtiger festgenommen

Die Durchsuchung am Mittwoch eskalierte, es fielen Schüsse. (Archivbild) / Foto: Peter Kneffel/dpa
Die Durchsuchung am Mittwoch eskalierte, es fielen Schüsse. (Archivbild) / Foto: Peter Kneffel/dpa

30 Menschen streiten sich, eine Machete wird eingesetzt, bei einer späteren Wohndurchsuchung fallen Schüsse. Der Fall ist noch ziemlich verworren. Jetzt gibt es eine Festnahme.

Nach einem Streit mit 30 Menschen in München vergangene Woche ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Der 27 Jahre alte Mann sei am Donnerstagabend im Landkreis Starnberg von Spezialkräften dingfest gemacht worden, teilte die Polizei mit. Er habe keinen Widerstand geleistet.

Die Polizei ermittelt derzeit wegen versuchter Tötung in einem Konflikt mit mehr als 30 Personen in der vergangenen Woche. Zwischen zwei Gruppen war es im Stadtteil Schwabing-Freimann zu einem Streit gekommen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei kam bei der Auseinandersetzung auch eine Machete zum Einsatz, die von der Polizei sichergestellt wurde. Zwei 19-Jährige wurden verletzt, sie wurden zur Behandlung in Kliniken gebracht. Mehrere an dem Streit Beteiligte sollen noch vor Eintreffen der Polizei geflohen sein.

Als die Polizei am Mittwoch eine Wohnung in Schwabing-Freimann durchsuchen wollte, lag den Angaben zufolge eine «erhebliche Gefahrenlage» vor, sodass die Beamten mehrere Warnschüsse abgaben. Ein 52 Jahre alter Mann wurde demnach festgenommen, am selben Tag aber wieder freigelassen. Gegen ihn wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

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