Die Ermittlungen wegen Verdacht auf Wildtierkriminalität im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau dauern an. Polizeibeamte stellten Ende Februar bei sechs Zeugen Mobiltelefone sicher, teilte die Polizei jetzt mit. Diese würden auf mögliche Hinweise zur illegalen Tötung von Greifvögeln ausgewertet. Vorangegangen waren Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Deggendorf.
Verdacht auf Giftköder
Im Juli 2025 wurden nahe Simbach bei Landau 17 tote Vögel gefunden, darunter streng geschützte Greifvögel. Es bestehe der Verdacht, dass die Tiere mit dem Gift Carbofuran versehene Köder gefressen haben und dann verendet sind, so die Polizei. Bei den toten Vögeln handelte es sich um vier Rotmilane, drei Schwarzmilane, fünf Mäusebussarde, eine Krähe sowie vier Kolkraben.
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