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Dirigent Sir Simon Rattle erhält Maximiliansorden

In seiner Dankesrede bestätigte auch Rattle, dass die Auszeichnung das Gefühl verstärke, in Bayern zu Hause zu sein. / Foto: Malin Wunderlich/dpa
In seiner Dankesrede bestätigte auch Rattle, dass die Auszeichnung das Gefühl verstärke, in Bayern zu Hause zu sein. / Foto: Malin Wunderlich/dpa

«Nobelpreis in Weiß-Blau»: So bezeichnet der bayerische Ministerpräsident den Orden, den er dem Dirigenten Sir Simon Rattle verliehen hat. Was Markus Söder besonders an dem Liverpooler schätzt.

Dirigent Sir Simon Rattle hat von Markus Söder (CSU) den Bayerischen Maximiliansorden erhalten. Mit der Auszeichnung würdigt der Ministerpräsident des Freistaats «herausragende Leistungen auf den Gebieten der Wissenschaft und Kunst». Der neue Ordensträger Sir Simon Rattle war unter anderem Chefdirigent der Berliner Philharmoniker und Musikdirektor des London Symphony Orchestra. Seit 2023 ist er Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. 

BR-Intendantin Katja Wildermuth sagte, die Auszeichnung zeige, «wie tief Sir Simon Rattle nicht einmal drei Jahre nach seinem Amtsantritt im Herzen Bayerns angekommen ist und welch hohes Ansehen er als einer der weltbesten Dirigenten – zu Recht – in seiner künstlerischen Wahlheimat genießt».

In seiner Dankesrede bestätigte auch Rattle, dass die Auszeichnung das Gefühl verstärke, in Bayern zu Hause zu sein. Ministerpräsident Söder betonte, welch hohe Auszeichnung der Maximiliansorden sei, er sei quasi ein «Nobelpreis in Weiß-Blau». Dass Rattle nun dem Kreis der Ordenträger angehöre, sei eine «absolute Ehre». Er lobte den Dirigenten für sein fesselndes Charisma, seine große Expertise und seine künstlerische Exzellenz und Begeisterungsfähigkeit.

Bisher wurde der Bayerische Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst an 256 Persönlichkeiten verliehen. Allerdings ist die Zahl der lebenden Ordensträger auf 100 begrenzt. Mit Rattle gibt es derzeit 95 Träger.

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