Etwa 250 Menschen haben laut Polizei am Sonntag für die Surf-Freigabe der berühmten Eisbachwelle in München demonstriert. Diese hielten aus Protest gegen das Surfverbot Schilder unter anderem mit der Aufschrift «Man kann eine Welle nicht verwalten» und «Nicht das Surfen ist gefährlich. Sondern die Angst vor der Freiheit» hoch. Erwartet hatten die Veranstalter nach Angaben des Kreisverwaltungsreferats 500 bis 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Aufgerufen zu der Kundgebung hatte unter anderem der Surfclub München, der sich seit Monaten besonders lautstark für eine baldige Wiedereröffnung der Welle im Englischen Garten einsetzt. Die Stadt München hatte das Surfen an der Welle per Allgemeinverfügung untersagt, weil sich diese zuletzt ohne Hilfseinbauten nicht wieder stabil aufgebaut hatte. Für Surferinnen und Surfer bestehe bei den aktuellen Bedingungen Lebensgefahr.