Feuchtfröhlich mit dem Schlauchboot auf der Isar feiern? Kombiniert mit Alkohol keine gute Idee, warnt die Polizei, die am Samstag den Bootsverkehr kontrolliert hat. «Das Problem ist tatsächlich das ungezügelte Partyverhalten, der viel zu hohe Alkoholkonsum, der dann diese Gefahren entstehen lässt, dann zu Notsituationen und Unfällen führt», sagte Jörg Greiner, Leiter der Grünwalder Polizeidienststelle anlässlich einer Kontrollaktion. Bei Anwohnern und Sportpaddlern hat das Vergnügen keinen guten Ruf. «Die sprechen von Ballermann auf der Isar.»
Zwischen 11.00 und 17.00 Uhr kontrollierte die Polizei fast 100 Schlauchboote, Kajaks und Stand-up-Paddles und es gab etliche Anzeigen. 15 Personen hätten den Alkohol-Grenzwert von 0,5 Promille überschritten gehabt, hieß es. In einem Boot saß laut Polizei ein fünfjähriges Kind, das statt einer Schwimmweste nur Schwimmflügel trug. In weiteren Fällen seien Glasflaschen an Bord gewesen - auch das ist laut Isarverordnung verboten.