Die beiden Münchner Universitäten werden für weitere sieben Jahre als Spitzenhochschulen im lukrativen Exzellenzprogramm des Bundes gefördert. Die «Exzellenzkommission» hat sowohl der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) als auch der Technischen Universität (TUM) der Landeshauptstadt den begehrten Status erneut verliehen. Das teilte Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) mit.
Seit zwei Jahrzehnten an der Spitze
Der Status einer «Exzellenzuniversität» bringt nicht nur Ehre, sondern vor allem Geld: In der in diesem Jahr endenden siebenjährigen Förderperiode bekamen LMU und TUM pro Jahr jeweils 20 Millionen Euro vom Bund, von der Staatsregierung noch einmal um je sechs Millionen Euro im Jahr aufgestockt. LMU und TUM sind die einzigen Universitäten, die seit dem Start des Förderprogramms vor 20 Jahren ununterbrochen zur Riege der «Exzellenzuniversitäten» gehören. «München ist und bleibt das Epizentrum der Exzellenz», kommentierte Minister Blume.
Zum Münchner Epizentrum könnte in diesem Jahr ein unterfränkisches hinzukommen: Die Kommission hat bislang nur über die Folgeanträge der derzeitigen Exzellenzunis entschieden. Im Oktober steht die Kür etwaiger neuer Exzellenzunis an. Nach Worten Blumes hat die Würzburger Julius-Maximilians-Universität Chancen. «Jetzt richten sich alle Blicke nach Würzburg», sagt der CSU-Politiker.
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten