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Warnstreik im kommunalen Nahverkehr: Ausgedünnte Fahrpläne in München und weiteren bayerischen Städten

Nur einzelne Linien fahren in den betroffenen Städten. (Archivbild) / Foto: Stefan Puchner/dpa
Nur einzelne Linien fahren in den betroffenen Städten. (Archivbild) / Foto: Stefan Puchner/dpa

Zweiter Tag des Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr: Nur einzelne Linien in München fahren, ausgedünnte Fahrpläne in mehreren bayerischen Städten. Verdi fordert Lohnplus.

Auch am zweiten Tag des Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr müssen sich Fahrgäste auf Einschränkungen einstellen. Nur einzelne Linien des Nahverkehrs sind beispielsweise in München aktiv, wie die Stadtwerke München mitteilten. So fährt beispielsweise zwischen den Haltestellen Fürstenried West und Fröttmaning im Zehn-Minuten-Takt eine U-Bahn.

Auch die Tramlinien 20 und 25 sind demnach aktiv, genauso wie die Linie 14 nach ihrer Inbetriebnahme am Mittag. «Wenn sich zusätzliche Fahrerinnen und Fahrer zum Dienst melden, wird der Betrieb bei U-Bahn und Tram gegebenenfalls auf zusätzliche Abschnitte und Linien ausgeweitet», heißt es in der Mitteilung der Stadtwerke. Bei den Bussen seien laut MVG die Hälfte der Fahrzeuge im Einsatz.

Fahrplan deutlich ausgedünnt

Betroffen von dem Warnstreik sind die fünf größten bayerischen Städte München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Ingolstadt; zudem Fürth, Bamberg, Passau, Landshut, Schwabach, Bayreuth, Schweinfurt und Dachau. In diesen Städten gibt es lediglich einen deutlich ausgedünnten Fahrplan. Am Sonntagmorgen soll der Nahverkehr wieder normal anlaufen.

Die Gewerkschaft Verdi fordert für die etwa 9.000 Beschäftigten in mehr als 20 Unternehmen, für die der Tarifvertrag gilt, unter anderem eine Entgeltsteigerung um fast 670 Euro sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Bisher kam es in den Verhandlungen zu keiner entscheidenden Annäherung. Die Arbeitgeber weisen die Forderung als nicht erfüllbar zurück.

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