Fast jeder vierte Arbeitnehmer in Bayern arbeitet zumindest gelegentlich im Homeoffice. Konkret sind es 24,5 Prozent der abhängig beschäftigten Personen (ohne Auszubildende), wie das Landesamt für Statistik mitteilt. Das ist ein minimaler Rückgang von 0,7 Prozentpunkten seit 2021.
Deutschlandweit liegt Bayern mit seiner Quote auf Platz vier hinter den Stadtstaaten Hamburg und Berlin mit gut beziehungsweise knapp einem Drittel sowie Hessen mit 27,4 Prozent. Den niedrigsten Anteil gibt es in Sachsen-Anhalt mit 10,9 Prozent, deutscher Durchschnitt sind 22,7 Prozent. Hier dürften sich unter anderem die Unterschiede in den wirtschaftlichen Strukturen der einzelnen Länder niederschlagen. Je höher der Anteil von Produktion oder physischen Tätigkeiten, desto schwieriger ist Homeoffice umzusetzen.
Deutlich häufiger als abhängig Beschäftigte sind Selbstständige im Homeoffice. Hier kann etwa die Hälfte zumindest teilweise zu Hause arbeiten, wie aus Daten des Landesamtes hervorgeht. Auch unter den abhängig Beschäftigten gibt es deutliche Unterschiede: Beamte können sehr viel häufiger zu Hause bleiben, Auszubildende dagegen klar am seltensten.