Der Triebwerkshersteller MTU rüstet sich nach einem erfolgreichen ersten Quartal gegen die drohenden Zölle auf Flugzeugteile. Diese könnten das Unternehmen einen mittleren bis hohen zweistelligen Millionenbetrag kosten, wie Vorstandschef Lars Wagner bei der Vorlage der neuen Geschäftszahlen sagte. MTU stellt für dieses Jahr nach wie vor einen Gewinnanstieg um 15 Prozent in Aussicht, dabei sind die möglichen Auswirkungen des Zollkonflikts mit den USA jedoch nicht eingerechnet.
Erstes Quartal erfolgreich abgeschlossen
Im ersten Quartal legte der bereinigte Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel auf 2,1 Milliarden Euro zu, der Nettogewinn schoss um 77 Prozent auf 224 Millionen Euro in die Höhe. Damit zählt MTU zu den wenigen deutschen Industrieunternehmen, die trotz anhaltender Wirtschaftsflaute florieren. Wegen des schwachen US-Dollars hatte MTU bereits seine Umsatzerwartung für dieses Jahr auf eine Spanne zwischen 8,3 und 8,5 Milliarden Euro gesenkt, 400 Millionen weniger als in der ursprünglichen Prognose.
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