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Listerien in Gorgonzola – Lactalis ruft Käse zurück

Lactalis ruf vorsorglich Gorgonzola zurück. (Symbolbild) / Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Lactalis ruf vorsorglich Gorgonzola zurück. (Symbolbild) / Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Gorgonzola mit riskanter Beilage: Nach einem Listerien-Nachweis ruft Lactalis vorsorglich mehrere Sorten zurück. Was Verbraucher wissen müssen – und für wen der Verzehr besonders riskant ist.

Die Lactalis Deutschland GmbH ruft verschiedene vorverpackte Gorgonzola-Produkte zurück. Bei der Routinekontrolle einer Probe seien Listerien nachgewiesen worden, teilte das Unternehmen im baden-württembergischen Kehl mit. Es handelt sich um das Bakterium Listeria monocytogenes.

Betroffen sind die Marke K-Favourites Gorgonzola pikant und mild (Kaufland), außer in Baden-Württemberg und Bayern. Ferner Mondo Italiano, Gorgonzola Piccante und Dolce (Netto Marken-Discount) bundesweit mit Ausnahme von Berlin, Bremen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen. Zurückgerufen wird zugleich Cucina Gorgonzola, Picante und Dolce (Aldi Nord und Aldi Süd). Bei Aldi Nord sind die Orte Weyhe, Seevetal und Sievershausen in Niedersachsen betroffen. Und bei Aldi Süd Bayern und Teile von Baden-Württemberg sowie Thüringen. 

Listerien können zu grippeähnlichen Symptomen führen

Bei allen Artikeln ist die 200-Gramm-Packung betroffen. Sie tragen alle das Mindesthaltbarkeitsdatum 21. Februar 2026. Die Produkte sind seit dem 9. Januar im Handel. Der Verkauf der betroffenen Produkte wurde umgehend gestoppt, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Verbraucherinnen und Verbraucher, die das betroffene Produkt gekauft haben, wurden aufgefordert, dieses nicht zu essen und das Lebensmittel selbst zu entsorgen oder in das Einkaufsgeschäft zurückzubringen.

Listerien können laut Mitteilung nach dem Verzehr von verunreinigten Produkten zu grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Muskelschmerzen sowie unter Umständen auch Erbrechen und Durchfall führen. Insbesondere bei Schwangeren, Kleinkindern sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem könnten infolge des Verzehrs schwerwiegende Erkrankungen auftreten. «Verbraucherinnen und Verbraucher, die das betroffene Produkt verzehrt haben und an den beschriebenen Symptomen leiden, werden gebeten, unverzüglich ihren Arzt zu konsultieren.»

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