Die indische Bajaj Auto International Holdings B.V. übernimmt die Mehrheit an dem insolventen österreichischen Motorradhersteller KTM. Im Gegenzug stellt Bajaj rund 600 Millionen Euro zur Verfügung und verhindert so die Abwicklung von KTM. Das teilte die KTM-Mutter Pierer Mobility mit.
Bajaj, ein Hersteller von Motorrädern und Auto-Rikschas, war schon bislang an KTM beteiligt. Durch die Verpfändung weiterer Firmenanteile übernimmt Bajaj nun die Mehrheit, wie Pierer Mobility mitteilte.
KTM, der ehemals größte europäischen Motorradbauer, war im November durch einen starken Rückgang der Nachfrage und zu hohen Lagerbeständen in die Insolvenz geschlittert. Die Produktion in Mattinghofen nahe der bayerischen Grenze wurde seitdem heruntergefahren.