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Demo am 30. Mai: Auswärtiges Amt warnt vor Stau am Brenner

Auch das Auswärtige Amt warnt nun vor den Verkehrsproblemen am 30. Mai rund um den Brenner. (Archivbild) / Foto: Sven Hoppe/dpa
Auch das Auswärtige Amt warnt nun vor den Verkehrsproblemen am 30. Mai rund um den Brenner. (Archivbild) / Foto: Sven Hoppe/dpa

Eine Protestaktion auf der Brenner-Autobahn wird am 30. Mai den gesamten Nord-Süd-Verkehr über den Alpenpass stundenlang lahmlegen. Die Sorge vor einem Verkehrskollaps ist groß.

Das Auswärtige Amt hat nachdrücklich auf die absehbar großen Verkehrsprobleme am Brenner Ende Mai hingewiesen. Am 30. Mai drohten dort wegen einer Demonstration massive Einschränkungen im Reiseverkehr, teilte das Außenministerium mit. Aufgrund des ohnehin erhöhten Verkehrsaufkommens während der Pfingstferien sei mit Staus in ganz Tirol zu rechnen. 

Die Tiroler Landesregierung hat bereits empfohlen, wegen der Brenner-Blockade am 30. Mai auf nicht notwendige Autofahrten zu verzichten. Reisende sollten Tirol an diesem Tag weiträumig umfahren. Es sei mit massiven Staus und Wartezeiten vor den Sperrpunkten sowie verstärkten Verkehrskontrollen zu rechnen. Auch an den Tagen vor und nach der Blockade sei starker Verkehr zu erwarten, so die Landesregierung. 

Demonstration gegen Verkehrsflut

Die wichtigste Nord-Süd-Verbindung der Alpen soll am 30. Mai wegen der Demonstration von 11.00 bis 19.00 Uhr für Pkw, Lkw und Motorräder komplett gesperrt werden. Das gilt auch für die Nebenstrecken. Es wird bereits an den Tiroler Landesgrenzen zu Verkehrskontrollen kommen. Am Brenner selbst wird das Durchfahrtsverbot laut Polizei streng überwacht. Ausnahmen gelten nur für den Ziel- und Quellverkehr. 

Die Anwohner des Brenners leiden seit vielen Jahren unter der Verkehrsflut. Ein Gericht hat nun erstmals eine Demonstration auf der Autobahn genehmigt.

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