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Bahnbetreiber für Nahverkehr rund um Würzburg wechselt 2030

Von Ende 2030 an gibt es einen neuen Betreiber im Regionalverkehr Mainfranken. (Symbolbild)  / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Von Ende 2030 an gibt es einen neuen Betreiber im Regionalverkehr Mainfranken. (Symbolbild) / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Von Ende 2030 an übernimmt ein anderes Unternehmen den Regionalverkehr rund um Würzburg. Fahrgäste können sich auf neue Züge, dichtere Takte und mehr Sitzplätze freuen.

In etwas mehr als vier Jahren werden Bahnreisende im mainfränkischen Regionalverkehr mit Zügen des Eisenbahnverkehrsunternehmens Benex unterwegs sein. Benex betreibt unter dem Namen Agilis bereits zwei Netze im Freistaat, wie die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) in München mitteilte. 

Von Dezember 2030 bis Dezember 2042 sollen Benex-Züge nun im Großraum Würzburg und bis nach Hessen unterwegs sein - auf insgesamt 7,2 Millionen Zugkilometern im Jahr und mit neuen Zügen. Auf einigen Strecken soll es Verbesserungen geben wie mehr Sitzplätze oder eine engere Taktung. Zudem ist eine Regio S-Bahn Mainfranken geplant, die nach der Regio S-Bahn Donau-Iller das zweite Regio S-Bahn-System in Bayern wäre.

Bisher wird das Gebiet Mainfranken rund um Würzburg von der DB Regio betrieben. 

Streckenausbau nötig

Den Angaben zufolge erteilten die BEG und der Rhein-Main-Verkehrsverbund in Hessen den Zuschlag für beide Lose des Vergabeverfahrens Regionalverkehr Mainfranken an Benex.

Von der Region S-Bahn Mainfranken profitierten vor allem die Fahrgäste auf der neuen Linie RS 1 von Marktbreit (Landkreis Kitzingen) über Würzburg nach Flieden (Landkreis Fulda). Nördlich von Würzburg soll es erweiterte Verbindungen geben, und zwar bis nach Gemünden am Main (Landkreis Main-Spessart). 

Langfristig strebe die BEG auf allen Strecken rund um Würzburg einen ganztägigen Halbstundentakt an allen Stationen an, anstelle des derzeitigen Stundentakts außerhalb der Hauptverkehrszeit. Voraussetzung sei aber ein Ausbau der teils deutlich überlasteten Strecken durch DB InfraGO. «Ohne diese Maßnahmen besteht kein Spielraum für die Bestellung zusätzlicher Fahrten», hieß es.

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