Der Münchner Tierpark Hellabrunn hat einen Roten Panda bekommen. Weibchen Yoko paarte sich nur wenige Stunden nach dem Kennenlernen mit ihrem männlichen Pendant Justin, wie der Zoo mitteilte. Dass dieser endlich eine neue Gefährtin bekommen habe, führe zur «berechtigten Hoffnung, dass es in absehbarer Zeit auch wieder Nachwuchs bei dieser faszinierenden Tierart geben könnte».
Yoko wurde im Juni 2024 geboren und stammt aus dem Parco Faunistico im norditalienischen La Torbiera. Sie ist bereits im Dezember in Hellabrunn angekommen und wurde nun mit Justin zusammengeführt.
Charismatische Himalaya-Bewohner
Rote Pandas leben normalerweise im Himalaya-Gebiet und sind mit ihrem dichten rotbraunen Fell, dem buschigen Ringelschwanz und der maskenhaften Gesichtszeichnung hübsch anzuschauen. Sie sind ausgezeichnete Kletterer, überwiegend dämmerungsaktiv und ernähren sich laut Tierpark hauptsächlich von Bambus, ergänzt durch Früchte, Beeren und Insekten. Die Art gilt durch Lebensraumverlust, Abholzung, Klimawandel und Wilderei als «stark gefährdet».
Der Tierpark stand vor rund zwei Wochen bereits in den Schlagzeilen, weil er als zweiter Zoo in Deutschland nach Berlin zwei Riesenpandabären bekommen soll. Die Tiere sind eine Leihgabe von China und werden den Plänen zufolge spätestens 2028 einziehen.
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