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WWK Volleys Herrsching und TSV Unterhaching fusionieren zu WWK Volleys München

Die bayerischen Volleyball-Bundesligisten Herrsching und Unterhaching fusionieren. (Symbolbild) / Foto: Uwe Anspach/dpa
Die bayerischen Volleyball-Bundesligisten Herrsching und Unterhaching fusionieren. (Symbolbild) / Foto: Uwe Anspach/dpa

Zwei Volleyball-Bundesligisten aus Bayern tun sich zu einem Team zusammen und wollen an die deutsche Spitze. Bei den Frauen kündigt sich ein großes Comeback an.

Die beiden Volleyball-Bundesligisten WWK Volleys Herrsching und TSV Unterhaching fusionieren und wollen von der kommenden Saison an als WWK Volleys München um die deutsche Meisterschaft mitspielen. «Zwei Wurzeln. Ein Wille. Ganz nach oben», formulierten die zwei Teams als Ziel. Die Hachinger Tradition und der Herrschinger Kultfaktor sollen dabei die Zutaten für den Erfolg sein. Die Spiele sind in Haching und Herrsching sowie dem Münchner BMW Park - in dem auch die Bayern-Basketballer antreten - geplant.

Forsches Ziel: «Meister werden»

«Wenn man zurückblickt, ist das sicherlich eins der größten Vorhaben der letzten 10-20 Jahre im deutschen Volleyball», wurde Hachings Geschäftsführer Mihai Paduretu in der Mitteilung zitiert. Dem BR sagte der erfahrene Funktionär: «Unser Ziel ist, Deutscher Meister zu werden.» Dies sei vielleicht nicht gleich im ersten Jahr möglich, aber der grundsätzliche Plan. Bei dem Projekt sollen die zwei Profi-Teams fusionieren, die Stammvereine aber eigenständig bleiben.

Unterhaching hatte sich schon 2017 mit einer aufsehenerregenden Fusion versucht: Damals tat sich das Team in einer bis dahin einmaligen und länderübergreifenden Kooperation mit dem österreichischen Meister Innsbruck zusammen - auch mit dem Ziel, die Bundesliga zu gewinnen. Dies gelang dann aber nicht. In der Corona-Zeit wurde das Team 2020 dann aufgelöst.

Ex-Frauen-Meister Vilsbiburg vor Bundesliga-Comeback

Unterdessen kündigt sich im Frauen-Volleyball ein bayerisches Comeback an: Die Roten Raben Vilsbiburg reichten einen Lizenzantrag für die Bundesliga ein und könnte damit nach ihrem freiwilligen Rückzug 2024 und zwei Jahren in der 2. Liga in das deutsche Volleyball-Oberhaus zurückkehren. Die zweimaligen deutschen Meisterinnen (2008, 2010) führen die Tabelle der 2. Liga klar an und sind dicht vor dem für den Aufstieg notwendigen Titelgewinn.

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