Die SpVgg Unterhaching hofft nach dem Abstieg in die Fußball-Regionalliga im Finale des Toto-Pokals gegen FV Illertissen auf ein versöhnliches Saisonende. «Der Toto-Pokal hat für uns natürlich eine ganz besondere Bedeutung. Wir haben uns diese Chance, in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals einziehen zu können, hart erarbeitet», sagte Unterhachings Präsident Manfred Schwabl. «Auf der anderen Seite weiß ich auch, dass das kein Selbstläufer werden wird. Illertissen ist ein bekannt unangenehmer Gegner, dem im eigenen Stadion und insbesondere im Pokal alles zuzutrauen ist.»
Neuer Wanderpokal
Mit dem neuen Wanderpokal unterstreiche man den «ganz besonderen Stellenwert», sagte BFV-Präsident Christoph Kern. «Diese Trophäe, auf der alle bisherigen Sieger verewigt sind und alle künftigen Platz finden werden, als Erster in den Händen zu halten, dürfte sowohl für den FV Illertissen als auch für die SpVgg Unterhaching noch einmal eine zusätzliche Motivation für das Endspiel sein.»
Regionalligist Illertissen steht zum vierten Mal in den vergangenen fünf Spielzeiten vor heimischem Publikum im Endspiel. 2022 und 2023 holte man sich den Pokal. Haching gewann dreimal: 2008, 2012 und 2015. Der Toto-Pokal-Wettbewerb wird in Bayern bereits seit 1998 ausgespielt. Vorjahressieger war der FC Ingolstadt, der sich im Endspiel 2024 mit 2:1 beim FC Würzburger Kickers durchgesetzt hatte.
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