Durch die Rückkehr von Abwehrchef Matthias Ginter entspannt sich die Situation in der Defensive des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg. Der Weltmeister von 2014 fehlte beim 0:2 bei RB Leipzig unter der Woche wegen eines Infekts, vor der Auswärtspartie am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim FC Augsburg stieg Ginter nun genauso wie Max Rosenfelder wieder ins Mannschaftstraining ein.
«Wir werden vor dem Spiel noch einmal intensiver trainieren. Wenn er das gut wegstecken kann, dann gehe ich schwer davon aus, dass er auch für Sonntag bereit ist», sagte Trainer Julian Schuster, der im Duell mit den Sachsen seinem Startelf-Debütanten Bruno Ogbus und Routinier Anthony Jung vertraute. Zumal der neben Ginter etatmäßige zweite Innenverteidiger Philipp Lienhart derzeit aufgrund einer Muskelverletzung ausfällt. «Man muss ihnen ein Kompliment aussprechen», lobte Schuster die beiden Vertreter.
Schnelles Wiedersehen mit Gregoritsch
Ein schnelles Wiedersehen gibt es für die Freiburger mit ihrem früheren Stürmer Michael Gregoritsch. Der Österreicher schloss sich in dieser Wintertransferperiode dem FCA an und stand auch schon in der Startelf. «Dass wir uns so schnell wiedersehen, hätte ich nicht gedacht», sagte Schuster.
Der Coach hob zum einen die zurückgewonnene defensive Stabilität der Augsburger hervor. Und zum anderen erklärte der 40-Jährige: «Ihre Körperlichkeit und ihre Präsenz hilft ihnen auch bei Standards.» Die Freiburger müssen nach den beiden Gegentreffern nach ruhenden Bällen in Leipzig daher besonders aufmerksam sein. Aber mit Ginter gibt es dann auch wieder mehr Größe im Zentrum.
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