Stürmt in der Zukunft ein Kwarazchelia für den FC Bayern? Im verlorenen Champions-League-Halbfinale der Münchner gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain konnte jeder sehen, was für ein herausragender Fußballer Chwitscha Kwarazchelia ist. Der 25 Jahre alte Georgier erzielte beim 5:4 im Hinspiel zwei Tore für PSG. Und beim 1:1 im Rückspiel bereitete er das Tor der Gäste durch Sturmkollege Ousmane Dembélé mustergültig vor.
Kwarazchelias 16 Jahre alter Bruder Tornike wiederum weilt aktuell am Bayern-Campus, der Nachwuchsschmiede des deutschen Meisters. Er wird gesichtet. «Ja, das kann ich bestätigen, dass der Junge da ist und mittrainiert», sagte Sportdirektor Christoph Freund in der Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel des FC Bayern am Samstag beim VfL Wolfsburg.
«Ob er so gut ist wie sein Bruder...»
Der beidfüßige Tornike Kwarazchelia, aktuell aktiv für Dinamo Tiflis II, ist wie sein berühmter Bruder Flügelstürmer. «Er ist ein junger Bursche. Er hat Talent. Ob er so gut ist wie sein Bruder, der herausragend ist, der ein Weltklassespieler ist, das wäre zu viel des Guten», sagte Freund. «Aber er ist ein talentierter junger Spieler. Da werden wir sehen, wie es weitergeht.»
Die Bayern setzen unter Trainer Vincent Kompany verstärkt auf den eigenen Nachwuchs. Etliche junge Akteure wie Lennart Karl oder Tom Bischof konnten sich in dieser Saison im Profi-Team etablieren, etliche Talente vom Münchner Campus debütierten in der Bundesliga.
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