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Silvesternacht in Bayern – Viele Feuer, mehrere Verletzte

In der Silvesternacht beschäftigten viele Brände die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr. / Foto: Peter Kneffel/dpa
In der Silvesternacht beschäftigten viele Brände die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr. / Foto: Peter Kneffel/dpa

Während viele an Silvester friedlich feiern, kämpfen Feuerwehr und Polizei gegen lodernde Brände. Das teilen die Polizeipräsidien am Neujahrsmorgen zu der Nacht mit.

Mülleimer, Hecken und ein Fitnessstudio - in der Silvesternacht hat in Bayern einiges gebrannt. Während bei einer großen Silvesterparty auf der Ludwigstraße in München nach Veranstalterangaben um die 10.000 Menschen ohne Zwischenfälle feierten, hatten Feuerwehr und Polizei vielerorts keinen so friedlichen Jahreswechsel. Insgesamt sei es trotzdem eher eine gewöhnliche Silvesternacht gewesen, so der Tenor mehrere Präsidien.

Als «sehr flammenreich» beschreibt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West die Silvesternacht. Auch mehrere andere Polizeipräsidien berichten von vielen Einsätzen wegen Bränden - meistens kleineren Feuern wie brennende Hecken, Mülleimern und Garagen. In Donauwörth beispielsweise brannten zudem drei Autos. Auch Körperverletzungen, Ruhestörungen und Verkehrsunfälle beschäftigten Polizei und Rettungsdienste.

In Oberbayern Nord seien solche Feuer fast ausschließlich durch Feuerwerkskörper ausgelöst worden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Von vielen Einsätzen im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern berichtet auch ein Sprecher für Schwaben Nord. Andere Präsidien machten zu den Brandursachen der vielen Einsätze zunächst keine Angaben.

Jugendlicher von Rakete verletzt

Mehrmals stellten Beamte in der Silvesternacht Kinder und Jugendliche fest, die mit Böllern oder Raketen hantierten, die nur für Erwachsene zulässig sind. In Starnberg endete dies für einen 14-Jährigen im Krankenhaus.

Der Jugendliche erlitt mittelschwere Handverletzungen beim Zünden einer Rakete. Nach Polizeiangaben versuchte er, den Feuerwerkskörper aus der Hand zu starten. Die Rakete sei noch in seiner Hand explodiert. Der Jugendliche habe offene Wunden und Verbrennungen erlitten. Nach ersten Erkenntnissen gaben Angehörige dem Jungen die Rakete, obwohl sie ausschließlich von Erwachsene hätte gezündet werden dürfen.

Mehrere Verletzte bei Bränden

Neben den kleineren Feuern kam es in der Nacht auch zu mehreren großen Bränden. So wurden drei Menschen bei einem Scheunenbrand in Petersaurach (Landkreis Ansbach) leicht verletzt. Ebenfalls in Mittelfranken wurde eine Person bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus verletzt. Nach Angaben eines Sprechers entstand bei dem Brand in Ansbach ein Schaden von mindestens zwei Millionen Euro. In Oberbayern geriet in der Nacht ein Fitnessstudio in Flammen. Ob die Brände durch Feuerwerkskörper verursacht wurden, war in allen drei Fällen zunächst noch unklar.

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