Der künftige Chef der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) muss nach Ansicht des Würzburger Bischofs Franz Jung vor allem für Einigkeit unter den Kirchenmännern sorgen. Eine der wichtigsten Aufgaben sei es, «Einheit im Episkopat herzustellen», sagte er bei der Jahrespressekonferenz der Diözese. Würzburg ist Ende Februar Gastgeber für die Frühjahrsvollversammlung der Konferenz - dann wird ein Nachfolger für den scheidenden Vorsitzenden Georg Bätzing gewählt.
Es sei nicht verborgen geblieben, dass es auch Spaltungen gegeben habe in der Bischofskonferenz, sagte Jung weiter. «Das ist nicht gut gewesen.» Es sei nicht gelungen, beim Thema Synodaler Weg alle mitzunehmen.