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Nicht nur der Betriebsausflug: Gemeinsame Aktivitäten im Job werden wieder wichtiger

Erfolg durch Teamgeist: Gemeinsame Aktivitäten fördern den Austausch und die Zusammenarbeit. / Foto: freepik auf magnific.com
Erfolg durch Teamgeist: Gemeinsame Aktivitäten fördern den Austausch und die Zusammenarbeit. / Foto: freepik auf magnific.com

Gemeinsame Aktivitäten im Job werden wieder wichtiger: Wie Teamevents die Unternehmenskultur stärken, den Austausch fördern und die Zusammenarbeit verbessern – auch in kleinen Firmen.

Viele Unternehmen mussten im Laufe der letzten Jahre feststellen, dass Videokonferenzen und Chatprogramme den persönlichen Austausch doch nur teilweise ersetzen können.

Gerade seit sich Homeoffice und hybride Arbeitsmodelle etabliert haben, suchen die Teams wieder häufiger nach Möglichkeiten, außerhalb des Arbeitsalltags Zeit miteinander zu verbringen. Wahrnehmen lässt sich das längst nicht mehr nur in großen Konzerne. Auch mittelständische Betriebe und kleinere Firmen investieren wieder bewusster in gemeinsame Aktivitäten.

Miteinander als Teil der Unternehmenskultur

Allerdings planen sie dafür weniger klassische Betriebsfeiern mit festem Ablauf. Gefragt sind nämlich vor allem Formate, die echte Begegnungen ermöglichen und den Austausch untereinander erleichtern.

Vor allem jüngere Beschäftigte achten mittlerweile stärker darauf, wie ein Unternehmen intern kommuniziert und ob ein funktionierendes Miteinander gegeben ist. Gemeinsame Unternehmungen gelten deshalb als ein wichtiger Teil einer modernen Unternehmenskultur.

In Städten mit vielen großen Arbeitgebern wächst daher die Nachfrage nach organisierten Angeboten spürbar. Wird nach einem Teamevent München gesucht, lassen sich so beispielsweise einige Anbieter finden, die gemeinsame Kochabende, Escape Rooms, Outdoor-Aktivitäten oder sportliche Programme für Unternehmen organisieren.

Persönliche Gespräche sind im Berufsalltag wichtig

Trotz der Vielzahl an digitalen Arbeitsprozessen bleibt der direkte Kontakt für viele Abläufe im Tagesgeschäft wichtig. Das zeigt sich vor allem dort, wo die Teams häufig unter Zeitdruck arbeiten oder mehrere Abteilungen eng zusammenarbeiten müssen.

Missverständnisse entstehen wesentlich schneller, wenn die Kommunikation fast ausschließlich schriftlich erfolgt. Deshalb planen die Unternehmen wieder bewusst Begegnungen außerhalb des Büroalltags ein. Solche gemeinsamen Aktivitäten sollen nicht künstlich wirken, sondern den Austausch mit den Kolleg:innen erleichtern.

Nach den Beobachtungen Personalverantwortlicher, verlaufen Gespräche in lockerer Atmosphäre häufig wesentlich offener als in formellen Meetings. Das kann potentielle Konflikte entschärfen und die Zusammenarbeit im Alltag vereinfachen.

Auch kleinere Firmen investieren wieder stärker in Teamaktivitäten

Lange galten Teambuilding-Angebote vor allem den großen Unternehmen vorbehalten. Inzwischen nutzen jedoch auch viele kleinere Betriebe solche Formate. Ein Grund dafür ist unter anderem der anhaltende Fachkräftemangel. Die Arbeitgeber versuchen stärker, qualifizierte Mitarbeiter langfristig zu binden und das Arbeitsumfeld so attraktiv wie möglich zu gestalten.

Vor allem in Branchen mit einer hohen Belastung spielt das Betriebsklima eine wichtigere Rolle als früher. Das gilt beispielsweise für IT-Unternehmen, Agenturen, Handwerksbetriebe oder Kliniken. Gemeinsame Unternehmungen sind in diesen nicht als Freizeitprogramm zu verstehen. Sie schaffen die Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen und die Zusammenarbeit im Team zu verbessern.

Die Teilnahme ist freiwillig

Die Erwartungen vieler Beschäftigter haben sich in Bezug auf Teamevents verändert. Pflichtveranstaltungen stoßen inzwischen deutlich häufiger auf Ablehnung.

Gefragt sind also Angebote, die freiwillig sind und idealerweise unterschiedliche Interessen berücksichtigen. Viele Unternehmen setzen also bereits auf kleinere Veranstaltungen oder flexible Konzepte statt auf große Pflicht-Events. Der persönliche Austausch steht dabei stärker im Vordergrund als eine aufwändige Inszenierung.

Pandemie hat Wunsch nach persönlicher Bindung gestärkt

Hinzu kommt, dass sich viele Beschäftigte nach Jahren der Distanzarbeit wieder mehr soziale Bindungen im beruflichen Umfeld wünschen. Das zeigt sich sowohl hinsichtlich der Firmenveranstaltungen als auch bei informellen Treffen nach Feierabend.

Die Unternehmen sollten jedoch darauf achten, dass die gemeinsamen Aktivitäten authentisch wirken und nicht als Marketingmaßnahme wahrgenommen werden. Entscheidend ist für viele Beschäftigte weniger das Budget einer Veranstaltung als die Frage, ob wirklich Gespräche auf Augenhöhe entstehen. Deshalb stehen vor allem unkomplizierte Formate derzeit in zahlreichen Unternehmen hoch im Kurs.


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