Nach einem Großeinsatz in Neustadt am Main (Landkreis Main-Spessart), bei dem vier Menschen Anfang März nach der Einnahme einer Substanz in Krankenhäuser gebracht werden mussten, verkündete die Polizei nun Neuigkeiten. Die eingenommene Substanz und ihre Herkunft seien ermittelt, teilte die Polizei mit.
Anfang März wurden in einem Einfamilienhaus in Neustadt am Main vier Menschen im Alter von 14 bis 19 Jahren bewusstlos aufgefunden. Alle vier mussten nach der Einnahme der Substanz reanimiert und zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Sie sind mittlerweile wieder gesund und tragen keine Folgeschäden.
Substanz und Herkunft ermittelt
Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelte inzwischen, dass es sich bei der eingenommenen Substanz um eine opiathaltige chemische Substanz handelt, die nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Deswegen sei weder Besitz noch Abgabe strafbar. Da sie nicht unter einschlägige Gesetze falle, werde sie von der Polizei auch nicht näher bestimmt, teilte ein Sprecher mit.
Woher die Substanz kommt, wurde nach Angaben der Polizei auch ermittelt. Bei dem Besitzer wurden polizeiliche Maßnahmen durchgeführt. Allerdings laufen derzeit noch Nachermittlungen, weshalb der Sprecher sich aus ermittlungstaktischen Gründen nicht näher äußern wollte.
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