Mit einer perfiden Masche haben Betrüger ein über 80 Jahre altes Ehepaar aus Kaufbeuren um einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag gebracht. Die Täter gingen dabei in zwei Schritten vor, wie die Polizei mitteilte. Zunächst meldeten sie sich telefonisch bei dem Ehepaar und behaupteten, deren Tochter leide an einer schweren Krebserkrankung. Um einen tödlichen Verlauf zu verhindern, müssten Medikamente im Wert eines mittleren sechsstelligen Betrags bezahlt werden. Diesen ersten Betrugsversuch durchschauten die Eheleute.
Kurz darauf erhielt das Paar jedoch einen weiteren Anruf – diesmal von einem angeblichen Polizeibeamten. Der falsche Polizist erklärte, man ermittle bereits wegen des vorherigen Betrugsversuchs und bat das Ehepaar, die Polizei bei der Festnahme der Täter zu unterstützen. Dazu sollten sie bei einer fingierten Übergabe das Geld bereitstellen.
Wenig später erschien dann ein junger Mann an der Wohnadresse des Ehepaars und ließ sich Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich übergeben. Bei einem Auto in unmittelbarer Nähe soll sich laut Polizei ein weiterer Mann aufgehalten haben. Nach der Übergabe flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.
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