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Mann soll Kind nach Coburg gelockt und missbraucht haben

Der Verdächtige soll über soziale Medien Kontakt zu der Elfjährigen aufgenommen haben. (Symbolbild) / Foto: Jan Woitas/dpa
Der Verdächtige soll über soziale Medien Kontakt zu der Elfjährigen aufgenommen haben. (Symbolbild) / Foto: Jan Woitas/dpa

Ein 33-Jähriger soll ein Kind über soziale Medien kontaktiert und zur Mitfahrt überredet haben. Die Polizei geht davon aus, dass die Elfjährige missbraucht wurde. Dank gilt einer Schülerin.

Ein Mann soll ein minderjähriges Mädchen aus Sachsen-Anhalt über soziale Medien in eine Falle gelockt und missbraucht haben. Dank einer aufmerksamen Schülerin konnte die Elfjährige im fränkischen Coburg gefunden werden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. 

Das Mädchen aus Wanzleben-Börde (Landkreis Börde) war seit Montag vermisst worden, nachdem es von der Schule nicht nach Hause gekommen war. Der 19 Jahre alten Schülerin fiel das Mädchen mit dem wesentlich älteren Begleiter am Dienstag im Zug zwischen Bamberg und Coburg auf – ohne dass sie wusste, dass es als vermisst galt. Als sie später in sozialen Medien auf die Öffentlichkeitsfahndung stieß, informierte sie sofort die Polizei. 

Aufgrund ihres Hinweises konnte der Begleiter identifiziert werden. In der Wohnung eines 55-jährigen Coburgers fanden Ermittler das Mädchen und den 33-jährigen deutschen Verdächtigen. Am Mittwoch wurde der 33-Jährige wegen verschiedener Delikte einem Ermittlungsrichter vorgeführt; auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg sitzt er seitdem in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft, unter anderem wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern, dauern an.

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