Eine Frau in einer «psychischen Ausnahmesituation» soll in Würzburg ein Kind mit einem Messer bedroht haben. Verletzt wurde dabei niemand, wie die Polizei mitteilte. Polizisten konnten die Frau wenige Minuten später festnehmen. Die 54-Jährige kam wegen ihrer psychischen Situation in ein Krankenhaus.
Wie ein Polizeisprecher erläuterte, kam es auf offener Straße zu dem Vorfall. Aus einiger Entfernung habe die Frau das vier Jahre alte Kind mit einem Messer von der Größe eines Taschenmessers bedroht. Sie habe sich etwa einen Meter vom Kind entfernt befunden, als sie Stichbewegungen ausführte.
Passanten hatten die Polizei verständigt, nachdem sie die Frau mit dem Messer in der Hand beobachtet hatten. Die alarmierten Beamten hätten die Frau wenige Minuten später angetroffen, hieß es weiter. Sie hätte immer noch das Messer in der Hand gehabt. Die Polizisten zogen ihre Dienstwaffe und forderten die Frau auf, das Messer abzulegen. Nach «mehrmaliger Aufforderung» habe sie das Messer schließlich in ihre Tragetasche gesteckt und sei festgenommen worden.
Nach derzeitigem Stand kannten sich die Frau und das Kind nicht. Die Ermittlungen dauern an.
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